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iPad-Rede wird Geschichte

iPad-Rede wird Geschichte

EINLADUNG zum Pressetermin: Historische iPad-Übergabe an das Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in Bonn

HINTERGRUND: Jimmy Schulz hielt am 10. Juni 2010 die erste Rede vor dem Deutschen Bundestag, in der anstatt Papier ein digitales Hilfsmittel, ein iPad, als Redemanuskript diente. Dies hatte einen Skandal im Bundestag und eine breite Debatte über technische Hilfsmittel zur Folge. Am 10. Oktober 2010 beschloss der Ausschuss für Wahlprüfung, Immunität und Geschäftsordnung des Deutschen Bundestages, dass es Abgeordneten offiziell erlaubt ist, ihre Dokumente elektronisch per Tablet-Computer abzurufen.

WANN: HEUTE am 23. August 2013 um 15.00 Uhr

WO: Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, Willy-Brandt-Allee 14, 53113 Bonn

Nach der Überreichung stellen wir Ihnen ein Bild auf der Startseite der Homepage von Jimmy Schulz zur Verfügung: www.jimmy-schulz.de

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Pressemitteilung: iPad-Rede wird Geschichte

BONN. Zur heutigen feierlichen Übergabe des iPads von Jimmy Schulz an das Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, erklärt der Netzpolitiker und Obmann der FDP-Bundestagsfraktion im Unterausschuss Neue Medien, Jimmy SCHULZ:

Es ist mir eine Ehre, heute mein iPad an das Historische Museum der Bundesrepublik Deutschland zu übergeben. Dort wird es die Sammlung signifikanter Beispiele für die fortschreitende Digitalisierung der Lebenswelt ergänzen. Die erste iPad-Rede wird nun Geschichte.

Die Digitalisierung und globale Vernetzung hat in dieser Legislaturperiode den Bundestag erreicht. Die Nutzung von neuen Technologien ist mittlerweile sehr viel besser im Bundestag verankert, als vor 2010. Es hat sich viel getan. Die iPad-Rede hatte einen Aufschrei provoziert und für Empörung gesorgt. Ein halbes Jahr darauf beschloss der Ältestenrat jedoch, dass technische Hilfsmittel im Bundestag erlaubt sind. Eine kleine Revolution.

In dieser 17. Wahlperiode tagte zudem die Enquete-Kommission Internet und digitale Gesellschaft, um die Entwicklung der Digitalisierung und globalen Vernetzung politisch aufzuarbeiten. Das wurde erreicht. In zahlreichen Handlungsempfehlungen wird der Deutsche Bundestag aufgefordert, die Chancen der neuen Technologien zu nutzen.

Damit die Netzpolitik auch in Zukunft einen festen Platz im Parlament behält, haben wir uns in der Enquete-Kommission fraktionsübergreifend darauf verständigt, einen dauerhaften, ständigen Ausschuss zu fordern. In der 18. Legislaturperiode wird eine zentrale Aufgabe der Netzpolitiker darin bestehen, die Handlungsempfehlungen der Enquete-Kommission Schritt für Schritt Realität werden zu lassen.



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